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Dr. med. Ruediger Dahlke

Dr. med. Ruediger Dahlke

Vegane Tiernahrung auch für klassische Fleischfresser?

Auch wenn Hunde und Katzen offensichtlich originär keine Pflanzenfresser sind, habe ich mit eigenen Augen erlebt, wie sich unser Kater Moritz bei der Wahl zwischen herkömmlichem und veganen Futter ganz entschieden für letzteres entschied und auch dabei blieb. Die übrigen Katzen folgten ihm freudig.

Von Freunden und Bekannten mit veganen Hunden habe ich ähnlich viel Gutes gehört wie von Menschen, die diesen Umstieg auf „Peace-Food“ schafften. Vor allem fällt auf, dass die Hunde sehr viel länger leben, so allmählich scheint sich annähernd eine Verdoppelung des Alters herauszukristallisieren. 20-jährige Hunde werden so möglich. Und das ist offenbar ein Segen für Hund und ihre Menschen. Für Blinden- und Partnerhunde wäre veganes Futter schon von daher Pflichtprogramm, denn das Elend, wenn sie ihre Blinden oder Behinderten für immer verlassen, ist unbeschreiblich. Waren die bisher durch sie immer eine Hundenasenlänge, fallen sie nach Abschied meist weit zurück.  

Aber eigentlich wird, wer seinen Hund liebt, ihm ein so viel längeres Leben gönnen wollen.

Aus eigener Beobachtung kann ich als Arzt nur sagen, die Hunde werden nicht nur älter, sondern es geht ihnen auch besser, was aus ersterer Tatsache ja auch medizinisch logisch folgt. In „Geheimnis der Lebensenergie“ habe ich dargestellt, wie wir unsere menschliche Lebensqualität und –länge mit pflanzlich-vollwertiger und einigen weiteren „Rückschritten“ zu einfacher ursprünglicher Kost erheblich vergrößern können.

Nach anfänglichen Bedenken wegen Argumenten wie „artgerecht“ machen mir inzwischen Hunde im Gegenteil noch mehr Mut für uns Menschen. Wahrscheinlich sind die Vorteile von „Peace-Food“ auch für uns noch viel größer als wir heute noch erfassen können – etwa was die Verlängerung der Lebensspanne angeht.

 

Dr. med. Ruediger Dahlke